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Um den Verkauf von Parfüm zu steigern und damit sich die Kunden vor dem Kauf mit den unterschiedlichen Düften vertraut machen können, werden Testflakons (mit etwa 2 ml Inhalt) zum testen zur Verfügung gestellt. Kleine 5 ml Flakons werden für Sammler angeboten. Die großen und kleinen Flakons (Dummies) für Dekorationszwecke werden Facticen genannt.
Für viele bekannte Modehersteller sind die Lizenzen für Düfte und Kosmetika eine sehr wichtige Einnahmequelle. Daneben finden Parfüms in vielen Produkten eine Verwendung. Hauptbereich sind Produkte für die Körperpflege, aber auch Lebens- und Genussmittel (z.B. Süßigkeiten, Zigaretten, Tees) können parfümiert/aromatisiert sein, um ein bestimmtes Geruchs-/ Geschmackserlebnis zu erzeugen. Mittlerweile werden gar ganze Geschäftsräume parfümiert, um bestimmte Sinneseindrücke zu unterstützen.
Als Hauptstadt des Parfüms gilt die französische Stadt Grasse im Département Alpes-Maritimes.
Der Umsatz mit Damen- und Herrendüften der sog. Prestige- und Luxuskategorie (die preiswerten Düfte nicht berücksichtigt) betrug laut Fragrance Foundation 2004 in Deutschland 790 Mio. EUR (Vorjahr 773 Mio. EUR). In einer Umfrage gaben 59% der Frauen ab 14 Jahren an, innerhalb der letzten Woche Duftwasser verwendet zu haben; bei Männern lag der entsprechende Anteil nur bei 35% (allerdings verwendeten 65% ein Rasierwasser). Gegenwärtig sind insgesamt 1.100 Düfte im Handel erhältlich, jedes Jahr werden ca. 200 neue Düfte eingeführt, davon ca. 60-80 Luxusdüfte. 97% der Neuerscheinungen werden binnen drei Jahren wieder eingestellt, da sie sich nicht wirtschaftlich am Markt durchsetzen konnten.
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